Schöpfung

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In den verschiedenen Religionen bezeichnet Schöpfung die Erschaffung der Welt, der Dinge und die Entstehung des Menschen, meist durch eine eigenständige Macht (Gott).

Ein Schöpfungsmythos ist eine zumeist theologische oder religiöse Erklärung zur Entstehung der Welt und des Universums. Manchmal wird in Schöpfungsmythen auch der Ursprung des Menschen und sein Stand in der Welt begründet (s. auch Mythos).

Alle Schöpfungsmythen gehen von einer Macht (oder mehreren Mächten, gewöhnlich als Gott oder Götter personifiziert) aus, die (der) oft aus dem Nichts oder aus einem indifferenten Zustand (Chaos) heraus entstand, aber immer bereits vor der Welt existierte, und diese dann (zumeist aus sich selbst heraus) kreiert hat. Der letztendliche Ursprung der Welt wird somit auf eine erste Ursache zurückgeführt, die nicht weiter hinterfragt werden kann.

Auch das Schaffen einer konkreten - materiellen oder immateriellen - Sache wird als Schöpfung bezeichnet.

Schöpfungsmythen verschiedener Religionen und Kulturen

Als älteste bekannte Schöpfungsmythen der westlichen Welt gelten diejenigen der Sumerer mit den auch später in der Bibel auftauchenden Motiven. Diese Mythen wurden in angepasster Form von den eindringenden Semiten übernommen und im neubabylonischen Reich dessen Hauptgott Marduk als Schöpfer zugeschrieben.

Neuere Schöpfungsmythen suchen teilweise den ausdrücklichen Einklang mit den Naturwissenschaften. So gibt es Hypothesen, welche die Herkunft des irdischen Lebens aus dem All beschreiben. Genannt sei hier auch die Gaia-Hypothese.

Judentum und Christentum

Biblische Schöpfungsmythen

Die Bibel nennt Gott den Schöpfer. Beispiele:

  • Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat – er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat – er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, daß man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr.Jesaja 45,18
  • siehe, er ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat. Er macht die Morgenröte und die FinsternisAmos 4,13

Diese Glaubensaussage ist in zwei Erzählungen zu Beginn der Genesis (griech. „Entstehung“) ausformuliert, die von verschiedenen Autoren aus verschiedenen Zeiten stammen. Den Schöpfungstext in Genesis 2 schreibt die Pentateuch-Forschung oft dem Jahwisten zu, einer Quelle, die manche in die Salomozeit datieren, die aber vermutlich deutlich jünger ist, eventuell stammt der Text erst aus exilischer Zeit. Der Schöpfungsmythos in Genesis 1 gilt in der Forschung als der jüngere; er stammt aus der exilisch-nachexilischen Priesterschrift.

Das hebräische Wort bará´ und das griechische Wort ktízo, die beide „schaffen“, „erschaffen“ bedeuten, werden in der Bibel ausschließlich mit Bezug auf das schöpferische Handeln Gottes gebraucht.

Schöpfungsmythos der Genesis

Es gibt die Überzeugung, dass das 1. Buch Mose (Genesis) der Bibel zwei Schöpfungsmythen liefere. Nach der Dokumenten-Hypothese der historisch-kritischen Theologie kann der Pentateuch nicht wie überliefert durch einen Autor (nämlich Moses) niedergeschrieben worden sein (siehe Biblische Verfasserschaft), sondern entstand durch das Verschmelzen verschiedener Traditionsströme während der mündlichen und schriftlichen Überlieferung. Einige Theologen bezweifeln die Dokumenten-Hypothese, und weisen darauf hin, dass die zwei Berichte auch zusammen einen Sinn ergeben können, wenn man berücksichtigt, dass die so genannte Stereometrie ein gängiges Erzählprinzip hebräischer Autoren war.

Genesis 1,1 - 2,4a Hier wird in stark formalisierter Sprache das bekannte Sechs-Tage-Schöpfungswerk (Genesis 1,31 und Exodus 20,11) beschrieben. Am Anfang eines jeden Tages steht das Wort Gottes, gefolgt von der Bestätigung „und es geschah so“. Gott betrachtet sein „Tageswerk“ und „sah, dass es gut war“ (außer am 2. Tag „und es rief Gott dem Gewölbe: Himmel und es wurde Abend und es wurde Morgen“). Am Ende des 2. Tages wird aus „Abend und Morgen“ der nächste Tag. Hier wird hauptsächlich die Erschaffung des gesamten Universums beschrieben, der Mensch wird am sechsten Tag erschaffen. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, da er als letztes Lebewesen und als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Der Mensch ist zudem das einzige Schöpfungswerk, das von Gott gesegnet wird. Übertroffen wird dies nur noch vom Feiertag, dem siebten Tag der Schöpfung - er wird von Gott geheiligt.

Eine sehr ähnliche Schöpfungsgeschichte gab es in der ägyptischen Stadt Memphis: Der Gott Ptah, der Gott der Handwerker und Baumeister, erschafft durch seine Zunge und sein Herz den Sonnengott Atum (entsprechend dem „es werde Licht“ der Bibel). Die memphitische Theologie ist die früheste bekannte Theologie, die auf dem Prinzip des Logos beruht, der Schöpfung durch das Wort und die Rede.

Direkt darauf folgt ein Bericht, der als eine weitere Version aufgefasst wird, die in Mesopotamien spielt:

Genesis 2,4b - 25Es war zu der Zeit, da Gott JHWH Erde und Himmel machte.“ Genesis 2 konzentriert sich auf die Erschaffung des Menschen und seiner Umwelt, des Gartens. Dieser Bericht erlaubt eine Deutung, dass einzelne Schöpfungstaten eine andere Reihenfolge hatten. Gott erschafft zuerst den Menschen als Einzelperson, dann die Pflanzen und Tiere des Gartens. Und damit der Mensch nicht allein ist (2,18) baute Gott „ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, und führte sie dem Menschen zu" (2,22). Sodann folgen in diesem Bericht die weiteren Begebenheiten mit Adam und Eva im Garten Eden.

Die Artikel unterscheiden sich im beschriebenen zeitlichen Ablauf der einzelnen Vorkommnisse. Im zweiten Bericht sind allerdings weitere Details zu der Schöpfung des Menschen beschrieben, die im ersten Bericht fehlen. Einzelheiten der Schöpfung der Erde, Pflanzen und Lebewesen sind wiederum im ersten Bericht detaillierter. Auf der anderen Seite haben sie gemeinsam, dass die Welt durch einen einzigen Gott geschaffen wurde (Monotheismus) und dass der Mensch durch diesen Gott in die Welt kam.

Ein Bericht im Buch der Spruchweisheiten

Wenig beachtet findet sich in der hebräischen Bibel (AT, Tanach) eine weitere Darstellung der Schöpfung. Die personifizierte Weisheit (Sophia) berichtet dort:

Sprüche 8,22-31Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.

Die personifizierte Sophia, im Christentum mit dem Heiligen Geist gleichgesetzt, spielt auch im Gnostizismus eine wichtige Rolle. Als eine der Emanationen des ursprünglichen alleinigen und nicht-erkennbaren obersten Gottes hat sie dem materiellen menschlichen Geschöpf der weiteren göttlichen Emanation, des Demiurgen Ialdabaoth, Geist und damit das ihn vom Tier Unterscheidende eingeblasen. Die nur über eine begrenzte Einsicht verfügende Gottheit Ialdabaoth meinte dann, sie allein habe die Schöpfung geschaffen und nannte sich entsprechend in der Bibel alleiniger Schöpfer. Aufgrund der unvollkommenen Natur Ialdabaoths sei dann auch entsprechend die Schöpfung naturgemäss unvollkommen ausgefallen d.h. das Böse in die Welt gekommen.

Aussagen im Neuen Testament

Der (überwiegend) griechische Teil der Bibel, genauer das Neue Testament (NT), nennt Jesus Christus den Sohn Gottes, der seinen Schöpfer als denjenigen würdigte, der die Menschen erschuf und sie männlich und weiblich machte. Der Apostel Paulus schreibt über Jesus, den Mitschöpfer, im Kolosserbrief (1,15-18) folgende Worte: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn des Vaters; er ist der Anfang der Schöpfung. Durch ihn ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde lebt, alles, was man sehen kann, und auch die unsichtbaren Mächte und Gewalten. Alles hat Gott durch ihn geschaffen, und in ihm findet alles sein letztes Ziel. Er war vor allem anderen da, und alle Dinge bestehen durch ihn. Er ist auch das Haupt des Leibes, und dieser Leib ist die Gemeinde. Er ist der Anfang der neuen Schöpfung, denn er ist der erste von allen Toten, der zu neuem Leben geboren wurde; in allem muß er der Erste sein.

Der monotheistische Schöpfungsbegriff

Anders als in anderen Religionen und Kulturen bezeugt der Schöpfungsbegriff in den monotheistischen Religionen eine Bezogenheit des einzelnen Menschen auf den oder das Andere, d.h. auf den Schöpfergott und über diesen auf jedes andere Mitgeschöpf, egal ob Mensch, Pflanze, Tier oder unbelebte Natur. Profaner ausgedrückt: er verweist auf die Tatsache, dass unsere Umwelt, da wir sie erstmals erkennen, bereits da ist, und auch dann noch da sein wird, wenn wir längst vergangen sein werden. Mit anderen Worten, der von den Theologien der monotheistischen Religionen mit einer zusätzlichen Bedeutung ausgestattete Begriff bezeugt eine der Natur und ihren Lebewesen innewohnende Dimension, die keine wirkliche Transzendenz bedeutet, die aber doch immerhin das Sein und Dasein des einzelnen Menschen übersteigt und diesen nicht nur mit einem Schöpfergott, sondern über diesen auch mit allen übrigen Geschöpfen (aller Zeiten) in Wechselbeziehung setzt. Die Differenzierung zwischen Schöpfer und Schöpfung gibt der Welt, von Gott geliebt, also einen Eigenwert.

Diese Wechselbeziehung ist grundlegend für die den monotheistischen Religionen innewohnende Sozialethik, aber auch für darin zu findende ökologische Gedanken, wie sie beispielsweise in dem jüdischen Fest Tu biSchevat, dem „Neujahrsfest der Bäume“, bewusst werden.

Biblische Schöpfungsmythen und moderne Wissenschaft

Versteht man die Schöpfungsmythen der Bibel als naturkundliche Beschreibungen tatsächlicher Geschehnisse, so stehen sie in mancherlei Hinsicht im Widerspruch zu Ergebnissen der naturwissenschaftlichen Forschung:

Naturkundliche Aussagen im ersten Schöpfungsmythos
  • Nach Gen 1,1-3 [1] wurde zuerst die Erde geschaffen, später das Licht. Tatsächlich ist die Erde vor etwa 4,6 bis 5 Milliarden Jahren entstanden[1], Licht gibt es schon sehr viel länger.
  • Nach Gen 1,11-18 [2] wurden zuerst Gras, Kraut und fruchtbare Bäume erschaffen, später die Sonne.
  • Nach Gen 1,14-18 [3] wurden Sonne und Mond „an die Wölbung des Himmels“ gesetzt. Das Wort „Wölbung“ wird in der Elberfelder Übersetzung folgendermaßen erklärt: „Das hebr. Wort ist von einem Verbum ‚feststampfen, breithämmern’ abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.“ Ähnliche Vorstellungen, auf die sich Verfechter eines geozentrischen Weltbildes beriefen, werden im Buch Josua erkennbar: „Damals redete Josua zum Herrn [...] und sagte vor den Augen Israels: Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen ...“ (Jos 10,12-13 [4])
Naturkundliche Aussagen im zweiten Schöpfungsmythos
  • Nach Gen 2,5-9 [5] wurde der Mensch erschaffen, bevor es Sträucher und Kraut gab.
  • Nach Gen 2,7 [6] wurde der Mensch aus „Erde vom Acker“ gemacht.
  • Nach Gen 2,21-22 [7] wurde die Frau aus der Rippe des Mannes erschaffen.
Unterschiedliche Interpretationen der Schöpfungsmythen

Kreationisten vertreten unbeirrt die Auffassung, beide biblischen Schöpfungsmythen seien verbalinspiriert und ernst zu nehmende naturkundliche Tatsachenberichte.

Im Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Evolutionstheorie werden die folgenden unterschiedlichen Thesen propagiert:

  • „Die 24-Stunden-Tag-Theorie“ (Junge-Erde-Kreationismus) - Gott schuf die Welt in 6 x 24 Stunden.
  • „Die rein religiöse Theorie“ - der 1. Bericht Mose ist nur eine religiöse Sicht der Schöpfung und es bleibt der Wissenschaft überlassen, zu klären, wie die Welt entstanden ist. Da die Genesis natürlich kein Zeitzeugenbericht ist, wird angenommen, die Genesis sei so geschrieben, dass sie für die damaligen Menschen verständlich und nachvollziehbar war.
  • „Zeitalter-Tag-Theorie“ (Alte-Erde-Kreationimus oder Konkordanzhypothese) - sie sagt, dass die genannten Tage eigentlich sehr lange Abschnitte waren, so lang, dass sie mit den von der Wissenschaft behaupteten geologischen Zeitaltern übereinstimmen können und die Aussage in der Bibel dennoch wörtlich richtig ist - insbesondere auch bezüglich der Reihenfolge der einzelnen Taten Gottes.
  • „Theorie der bildlichen Tage“ - die Schöpfung wurde dem Schreiber der Genesis durch Gott in 6 Tagen offenbart. Die Schöpfung selbst dauerte Milliarden Jahre.
  • „Lückentheorie“ - Es existiert eine zeitliche Lücke zwischen 1. Mose 1,1 und 1,2 die von fast unbeschränkter Dauer sein könnte.

Islam

Der Koran, das Heilige Buch des Islam, sieht die Welt (Sonne, Mond, etc.) und den Menschen von Allah erschaffen. Im Koran heißt es, Allah habe Himmel und Erde in sechs Tagen erschaffen. (Sure 11,7 und 32,4). Allah emaniert sich in die Welt der Vielfalt. Das Universum ist sozusagen in der Imagination Allahs.

Zarathustra

Die oberste Gottheit Ahura Mazda schuf den Himmel durch einen sehr langen, hauchenden Atemzug. Der Himmel war eiförmig, sodass aus ihm das Leben und zuletzt die Menschheit entstehen konnte. Vor dem Leben jedoch bildeten sich das Wasser und die Erde.

Zarathustras Lehren haben vermutlich in der Babylonischen Gefangenschaft das Judentum beeinflusst. Ähnliche Vorstellungen von Himmel, Hölle und engelhaften Wesen finden sich teilweise im Christentum.

Germanen

Anfangs gab es nichts (ganz im philosophischen Sinne zu verstehen). Dieses Nichts nannte man Ginnungagap ("gähnende Kluft”). Man stellte es sich als eine tiefe Schlucht des Nichts und der Windstille vor. Im Süden dieser Schlucht entstand Muspelheim, ein Reich, in dem Feuer und Hitze herrschte. Später kam Niflheim ("Nebelheim", im Norden von Ginnungagap) hervor, ein Reich voller Nebel, Frost und Kälte. Im Zentrum von Niflheim ist der Brunnen Hvergelmir. Aus dieser Quelle entsprangen elf Flüsse, die zusammen Elivagar genannt wurden. Sie überfluteten ganz Niflheim, und es bildete sich eine Eisschicht über die andere, bis sie sich zur Schlucht Ginnungagap vorschlugen. Die Feuerfunken von Muspelheim brachten das Eis am Rand zum Schmelzen.

Aus solch einem Tropfen entstanden der Urriese Ymir und die Urkuh Audhumbla, aus deren Euter stets Milch floss. Diese Milch diente Ymir zur Nahrung. Im tiefen Schlaf kamen aus dem Schweiß des Riesen ein männliches und ein weibliches Riesenwesen hervor. Weiter paarten sich die beiden Füße Ymirs, und es entstand Wafthrudnir, dessen sechsköpfiger Sohn der Stammvater des Geschlechtes der Hrimthursar (die Reif- und Frostriesen) wurde. Audhumbla ernährte sich, indem sie das salzige Eis schleckte. Eines Tages kam dadurch der Urriese Buri zum Vorschein, dieser war der Stammvater der Götter, der Asen.

Drei Asen erschlugen später den Riesen Ymir. Aus seinem Blut entwickelte sich eine Flutwelle, in der alle Reifriesen ertranken außer Bergelmir und seiner Gattin, die auf einem Kasten aus Holz Zuflucht fanden. Aus ihnen ging das neue Reifriesengeschlecht hervor. Die Asen formten aus Ymirs Leichnam die Welt.

Griechen

Nach Hesiods Theogonie stand am Anfang das Chaos (gähnende Leere). Aus ihm entstanden Gaia (die Erde) und Eros (sexuelle Begierde).

Hinduismus

Die Lehre des Hinduismus sieht die Welt in Zyklen entstehen und wieder vergehen. Sie geht von einem ewigen Zyklus von miteinander abwechselnden Perioden der kosmischen Manifestation und Nicht-Manifestation aus. Jede Periode soll dabei ein Tag und eine Nacht des Schöpfers Brahman sein. So heißt es in der Bhagavad Gita im Achten Gesang:

Die, denen Brahmans Tag bekannt, der tausend Weltenalter währt,-
und Brahmans Nacht, die grad so lang,- die kennen wahrhaft Tag und Nacht.
Aus dem Unsichtbaren entspringt das Sichtbare, wann kommt der Tag,-
Wann kommt die Nacht, dann löst sich's auf im Innern, das unsichtbar heißt.
Der Wesen Schar, die immer neu geworden ist, sie löst sich auf,
Wann kommt die Nacht,- doch unbedingt ersteht sie neu, wann kommt der Tag.

Buddhismus

Buddha verneinte weder die Schöpfung der Welt und auch die Schöpfung einer Seele durch eine äußere Wesenheit oder ein göttliches Prinzip, noch bestätigte er sie. Er sprach aber in Abgrenzung zu hinduistisch-theistischen Vorstellungen ausdrücklich von, wörtlich übersetzt, Nicht-Seele, Pāli: Anatta.

Die Vorstellung einer wie auch immer gearteten Schöpfung und die eines Schöpfers, sei es nun eine göttliche Wesenheit oder ein abstraktes Prinzip, wird im Buddhismus letztlich ignoriert oder als nebensächlich behandelt. Buddha Gautama selbst begründete dies damit, dass die Beschäftigung mit solchen unergründlichen Fragen im religiösen Leben letztlich keinen Erkenntnisgewinn bringt und er deshalb nichts darüber sagen werde. Neben einigen anderen Fragen (wie z.B. nach einer präzisen Darstellung der Wirkung von Karma) seien die Fragen nach Schöpfung und Herkunft des Lebens prinzipiell nicht sinnvoll oder vollständig zu beantworten und erzeugten lediglich Verwirrung bis hin zum Wahnsinn (Acintita Sutta).

Es gibt auch das Gleichnis mit der Situation eines Mannes, der bei einem unerwarteten Attentat von einem vergifteten Pfeil getroffen wird. Der herbeigerufene Arzt fragt zunächst wer den Pfeil abgeschossen hat (vgl. Gottesbeweis), aus welcher Richtung der Pfeil kam (Herkunft der Welt), warum der Schütze geschossen hat (aus welchem Grund wurde die Welt erschaffen, vgl. auch Theodizee) und so weiter. In buddhistischer Sicht liegt die Gefahr aber darin, dass über all diesen Fragen und Erklärungen das Herausziehen des Pfeils versäumt wird und der Angeschossene stirbt bevor er sein Leben oder das Anderer retten kann (Culamulunkya Sutta).

Weitere überlieferte Schöpfungsmythen

Datierungsversuche

Innerhalb der verschiedenen Religionen und Kulturen wurde vielfältig versucht, ein genaues Datum für die angenommene Schöpfung durch Schriftanalysen und evtl. Hinzunahme jeweils aktueller Beobachtungen zu errechnen.
Exemplarisch werden im Folgenden einige bekanntere Ergebnisse aufgeführt (die Abweichungen bzgl. eines bestimmten Schöpfungsmythos bei anderen „Schulen“ betragen gewöhnlich nur wenige Jahre oder Jahrzehnte):

  • Maya-Kultur – 11. August oder 13. August, 3114 v.Chr.
  • Judentum – 1. Tischri 1 = 7. Oktober 3761 v. Chr. (JD 347998) oder 1. Nisan 1 = 3. April 3760 v.Chr. (JD 348176)
  • Westliches Christentum (Junge-Erde-Kreationismus) – September oder Oktober 4004 v.Chr.
  • Byzantinisches Reich – 1. September, 5509 v.Chr.
  • Hinduismus – 155 Billionen Jahre v.Chr. (zyklisch) – 3 893 102 v.Chr. (Beginn des gegenwärtigen Mahayugas); 2 165 102 v.Chr. (Ende des Krita Yugas); 867 102 v.Chr. (Ende des Treta Yugas); 428 899 v.Chr. (Ende des Kali Yugas); 3102 v.Chr. (Ende des Dvapara Yugas)

Schöpfung aus anderen Blickwinkeln

Philosophie

Die Frage nach einer Schöpfung stellt aber auch ein philosophisches Grundproblem dar. Schon weit vor der mittelalterlichen Ausarbeitung einer Disziplin der Theologie im mehr oder weniger heutigen Sinne haben antike Denker Fragen diskutiert wie:

  • Ist die Welt entstanden, wurde sie erschaffen oder war sie schon immer da?
  • Wenn die Welt entstanden ist, existierte dann zuerst bereits so etwas wie Materie, die dann nur noch geformt wurde, oder ist alles (Materie, Form und Raum) entstanden?
  • Ist ein angenommener Schöpfer nur Ursprung (Deismus) oder begleitet er die Welt handelnd weiter?
  • Wäre eine Schöpfung mit dem Schöpfer identisch (Pantheismus, Panentheismus)?
  • Wenn es eine Schöpfung gibt – was ist ihr Zweck und Ziel?

Im Verlauf der Diskussionen über derartige Fragen lässt sich beobachten, dass "philosophische" Theorien und "theologische" Motive und Traditionen ineinanderspielen. Dies ist auch nicht anders zu erwarten, da sich eine eigentliche Aufgabenteilung, eine formale und materiale Bestimmung und Abgrenzung beider erst im hohen Mittelalter etabliert, dabei ganz unterschiedliche Modelle vertreten wurden und dies im Detail bis heute strittig ist.

Platon sieht die Welt von einem Demiurgen (göttlicher "Handwerker") geschaffen und in seiner Ideenlehre besteht die wahrgenommene Welt nur aus verzerrten Abbildern der wahren Bestandteile der eigentlich realen Welt, den "Ideen".

Aristoteles nimmt einen unbewegten Erstbeweger als Anfangspunkt jeder Bewegung an.

Die aristotelische Ursachenlehre wird auch in einigen der so genannten Gottesbeweise der Antike und des Mittelalters verwendet, dort zunächst v.a. in der arabischen und jüdischen Philosophie, dann z.B. bei Thomas von Aquin, in der später sogenannten Natürlichen Theologie. Auch dabei wird meist erst bei einem ersten bzw. letzten Grund von Erklärungsvor- oder rückgriffen Halt gemacht, anstatt diese bis ins Unendliche laufen zu lassen (sog. unendlicher Regress), ähnlich wie auch Aristoteles dies nicht tut, sondern seinen ersten Beweger selbst unbewegt sein lässt, so dass er selbst keine Bewegungsursache mehr erfordert.

Die antike und mittelalterliche philosophische Diskussion kreist besonders auch um die Frage der Schöpfung aus dem Nichts (creatio ex nihilo). Eine Alternative dazu wäre, wie angedeutet, dass "Schöpfung der Welt" nur eine Formung einer bereits existierenden Materie wäre, wie sich dies u.a. von Aristoteles her nahe legen würde.

Darüber hinaus hat das jüdische und christliche antike Denken den Gedanken entwickelt, dass eine einmalige Schöpfung nicht ausreichen würde, die Existenz der Welt über die Zeit hinweg zu erklären, dazu sei vielmehr eine fortwährende Erhaltung (sog. creatio continua) nötig. Auch dies musste philosophisch präzisiert und verteidigt werden.

Auch die Frage nach der Möglichkeit von göttlicher Einwirkung (etwa über Inspiration oder Wunder) und überhaupt danach, inwieweit Gott (dazu nötiges) Wissen bzw. Vorwissen von einzelnen Ereignissen haben kann wird bereits im Mittelalter kontrovers diskutiert. Zur Brisanz des Problems trägt bei, dass derartige Einwirkungen im geschlossenen naturwissenschaftlichen Weltbild etwa des Aristoteles nicht vorgesehen sind. Ein ebenfalls zentrales Spezialproblem bei Debatten um Schöpfung, Weltursprung und -erklärung und fortdauernden göttlichen Einwirkungen ist die Frage, woher die Intellekte und die Verstehensvollzüge der Menschen stammen.

Physik

Die Frage der Herkunft aller Dinge wird im Rahmen der Physik, insbesondere im Rahmen der Astronomie, nicht behandelt, denn die Frage nach der Herkunft des Universums ist keine physikalische Fragestellung. Physik ist eine empirische Wissenschaft, weshalb physikalische Theorien durch Messungen physikalischer Phänomene auf ihre Falschheit getestet werden müssen. Dinge außerhalb oder vor der Existenz der physikalischen Welt sind jedoch nicht messbar, darüber kann nur spekuliert werden. Ziel der Physik ist es, Vorgänge und Erscheinungen der unbelebten Natur grundlegend zu beschreiben und zu erklären. Im Rahmen der Astrophysik wird daher - falls gegebenen - die Entwicklung des Universums behandelt und damit auch die Umformung der Materie.

Schon Johannes Kepler dachte über die Frage nach, ob das Universum unendlich sei, und zu Ende des 18. Jahrhunderts konnte Wilhelm Olbers (Entdecker des 2. und 4. Asteroiden) diese Frage durch sein berühmtes Paradoxon für das damals als statisch angenommene Universum verneinen.

Während bis Mitte des 20. Jahrhunderts im physikalischen Weltbild noch die Steady-State-Theorie vorherrschte, nach der das Weltall im Wesentlichen immer dieselbe Struktur hätte, führte die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung 1964 zur allgemeinen Anerkennung der Urknall-Theorie seit den 1960ern. Gemäß der Urknall-Theorie gibt es ein zentrales Ereignis, an dem das Universum entstand - der Urknall.

Mit den heutigen Mitteln der Physik lässt sich die Situation direkt während des Urknalls nicht beschreiben. Die gegenwärtige Physik macht demnach keine Aussagen über den Zeitpunkt des Urknalls selbst. Da dies eine Grenze der Wissenschaft darstellt, sehen einige gläubige Physiker den Urknall als Akt der Schöpfung. Die Verfeinerungen des Urknall-Modells wurden – begleitet von populärwissenschaftlichen Schriften wie Eine kurze Geschichte der Zeit – schnell einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Die Ausdehnung des Universums selbst wird heutzutage durch kein physikalischen Modelle zweifelsfrei beschrieben. Sowohl ein sich ewig ausdehnendes Universum als auch ein Universum begrenzten Volumens sind nach derzeitigem Kenntnisstand möglich.

Kunst

Siehe auch

Literatur

Religionsgeschichtliches

  • "Brèves méditations sur la création du monde", Jean-Marc Rouvière, Ed. L'Harmattan, Paris 2006
  • Ursprung. Vortragszyklus 1986/87 über die Entstehung des Menschen und der Welt in den Mythen der Völker, Museum für Völkerkunde, Frankfurt am Main 1987.
  • Keel, Othmar / Schroer, Silvia: Schöpfung. Biblische Theologien im Kontext altorientalischer Religionen, Göttingen 2002.
  • Linge B. M. (Hg.): Schöpfungsmythologie in den Religionen, Frankfurt/M. 2001.
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  • Henry, S.: Israelite wisdom. Towards an ecological theology of creation, in: Muthunayagom, D.J. (Hg.): Bible speaks today. Essays in honour of Gnana Robinson, Bangalore 2000, 173-180
  • Khoury, A. T.: Jüdisch-islamische Schöpfungslehren und ihr Auftrag an den Menschen. Vermehrung, Gestaltung, Verantwortung in der ihm anvertrauten Welt, in: Ordensnachrichten 39 (2000) 13-24

Exegese des Schöpfungsberichts und anderer biblischer Texte

  • Löhde, Detlef: Die Schöpfungsgeschichte: Bericht oder gleichnishafte Erzählung?, Gr. Oesingen, 1989, ISBN 3-922534-50-3
  • Dietrich, M.: Die Menschenschöpfung im Garten Eden : ein mesopotamischer Mythos im Alten Testament, in: Mitteilungen für Anthropologie und Religionsgeschichte (2004) 16, 21-33
  • Löning, K. / Zenger, E.: Als Anfang schuf Gott. Biblische Schöpfungstheologien, Düsseldorf 1997
  • Müller, H. P.: Schöpfungsmythen - literarisch und theologisch - mit Anschlußerörterungen, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 101 (2004) 506-525
  • Schrage, W.: Schöpfung und Neuschöpfung in Kontinuität und Diskontinuität bei Paulus, in: Evangelische Theologie 65 (2005) 245-259

Philosophie- und Theologiegeschichte

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  • Gruber, F.: Im Haus des Lebens. Eine Theologie der Schöpfung, Regensburg 2001
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  • Kessler, H.: Das Stöhnen der Natur. Plädoyer für eine Schöpfungsspiritualität und Schöpfungsethik, Düsseldorf 1990
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  • Kraus, G.: Welt und Mensch. Lehrbuch zur Schöpfungslehre (Grundriß der Dogmatik 2), Frankfurt 1997
  • Link, C.: Gottesfrage und Schöpfungsglaube. Theologische Studien, Neukirchen-Vluyn 1997
  • Link, C.: Schöpfung. Schöpfungstheologie in reformatorischer Tradition (Handbuch Systematischer Theologie 7/1), Gütersloh 1991
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  • Moltmann, J.: Gott in der Schöpfung. Ökologische Schöpfungslehre, 4. Aufl. München 1993
  • Sattler, D. / Schneider, T.: Schöpfungslehre, in: Handbuch der Dogmatik, Bd. 1 (1992), 151-238
  • Scheffczyck, L.: Der Gott der Schöpfung und die Schöpfung Gottes : zur Verifizierung des Schöpfungsbegriffs, in: Theologisches 35 (2005) 354-368
  • Schmidt, J.: Zum Begriff der Schöpfung-theologisch, philosophisch, in: Zeitschrift für katholische Theologie 123 (2001) 129-142
  • Scholten, C.: Verändert sich Gott, wenn er die Welt erschafft? Die Auseinandersetzung der Kirchenväter mit einem philosophischen Dogma, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 43 (2000) 25-43
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  • Fischer, J.: Kann die Theologie der naturwissenschaftlichen Vernunft die Welt als Schöpfung verständlich machen?, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 41 (1994) 491-514
  • Glaube und Denken 13 (2000): Sonderheft Naturwissenschaften und Schöpfungsglaube
  • Gräb, W. (Hg.): Urknall oder Schöpfung. Zum Dialog von Naturwissenschaft und Theologie, 2. Aufl. München 1997
  • Hattrup, D.: Nicht alle Wirklichkeit ist Natur : moderne Naturforschung und Schöpfungsglaube, in: Theologie und Glaube 93 (2003) 529-543
  • Moltmann, J.: Wissenschaft und Weisheit. Zum Gespräch zwischen Naturwissenschaft und Theologie, Gütersloh 2002
  • Pannenberg, W.: Der Glaube an Gott und die Welt der Natur, in: Theologische Literaturzeitung 131 (2006) 123-130
  • Pannenberg, W.: Problems between science and theology in the course of their modern history, in: Zygon 41 (2006) 1, 105-112
  • Pietschmann, H.: Gott und Universum : was kann die Naturwissenschaft der Theologie sagen? in: Theologisch-praktische Quartalschrift 154 (2006) 240-249
  • Rahner, K.: Naturwissenschaft und vernünftiger Glaube, in: Schriften zur Theologie 15, 24-62
  • Seckler, M.: Was heißt eigentlich >Schöpfung<? Zugleich ein Beitrag zum Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft, in: ThQ 177 (1997) 161-188
  • Weingartner, P. (Hg.): Evolution als Schöpfung? Ein Streitgespräch zwischen Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftlern, Stuttgart 2001

Kreationismus, Intelligent Design, Evolution

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  • Granz, H. (2006): Kreationismus und Intelligent Design, Querschnitte (Materialien der Morphisto Evolutionsforschung und Anwendung GmbH Frankfurt) 03/06, 1-28
  • Kögerler, R.: Evolution : blinder Zufall oder Intelligent Design?, in: Theologisch-praktische Quartalschrift 154 (2006) 227-239
  • Körnter, U. H.: Schöpfung und Evolution, in: Amt und Gemeinde 56 (2005) 171-177
  • Kummer, C.: Evolution und Schöpfung : zur Auseinandersetzung mit der neokreationistischen Kritik an Darwins Theorie, in: Stimmen der Zeit 224 (2006) 31-42
  • Lassek, R.: Die Bibel über dem Kopf : der neue Streit um die Evolutionslehre: "Intelligent design" als Spielart des Kreationismus, in: Zeitzeichen 7 (2006) 3, 48-50;
  • Müller, H.: Evolution und Schöpfung. Eine nicht ausgestandene Kontroverse, in: Forum katholische Theologie 18 (2002) 106-121
  • Röcke, L.: Schöpfung durch Evolution? Eine Annäherung zweier konträrer Weltauffassungen, in: Zeitschrift für Theologie und Gemeinde 6 (2001) 142-182
  • Wood, G.: The fine-tuning argument : the "design inference" version, in: Religious Studies 42 (2006) 467-471

Weblinks

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  1. DER BROCKHAUS multimedial 2001, Stichwort „Erde“