Gebote des Humanismus

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Als atheistische "Alternative" zu den Zehn Geboten eines "Gottes" in der Hebräischen Bibel wurden von Atheisten Gebote des Humanismus geschaffen, die sich auf die Vernunft berufen und den Atheisten und Atheistinnen Ideen für moralische Grundsätze Geben. Teilweise wurden auch Zehn Gebote analog und in gleicher Reihenfolge wie die Gebote der Bibel geschrieben, jedoch aus humanistischem Aspekt.

Beispiel

Dieses Beipiel wurde von Atheismus.ch geschaffen, es gibt sieben "Gebote" und "Untergebote":

  • Achte die Menschenrechte.
  • Achte die Gesetze, sofern sie nicht gegen die Gebote des Humanismus verstossen.
    • Wehre Dich gegen Gesetze, die einzelne Menschen oder Gruppierungen bevorzugen.
    • Wehre Dich gegen Gesetze, die den einzelnen Menschen unnötig einschränken.
    • Wehre Dich gegen Gesetze, die wirtschaftliche Interessen über den Erhalt der Natur stellen.
  • Achte deine Mitmenschen.
    • Behandle alle Mitmenschen gleich.
    • Gestehe Deinen Mitmenschen mindestens die gleichen Rechte zu, wie Dir selbst.
    • Hilf, wo Du kannst
    • Schränke Deine Mitmenschen nur dann ein, wenn sie Dich allzusehr beeinträchtigen.
  • Achte die Tiere und die Natur.
    • Füge Tieren kein unnötiges Leid zu.
    • Nutze die Natur so, dass sie nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.
  • Fordere Deine Rechte ein.
    • Lass Dich nicht unnötig einschränken.
    • Lass nicht zu, dass man Dich schlechter behandelt als andere.
  • Bilde Dir ein eigenes, möglichst objektives Urteil.
    • Höre allen Seiten zu und bewerte die Argumente.
    • Sei offen für neue Argumente, verschliesse Dich nicht.
    • Begehe nicht den Fehler, fremde Traditionen oder Meinungen strenger zu bewerten, als die eigenen — hinterfrage vielmehr die eigene Meinung und die eigene Tradition besonders hartnäckig.
    • Akzeptiere fremde Meinungen, aber stehe zu Deiner eigenen Meinung und vertrete sie.
  • Geniesse das Leben, als ob Du nur eines hättest.
    • Geniesse so, dass dem Genuss keine Reue folgt.[1]

Weblinks

Quellen