Franz Buggle

Aus Athpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche

Franz Buggle (geb. 18. August 1933 in Freiburg im Breisgau; gest. 12. Januar 2011 in Au bei Freiburg) war ein deutscher Psychologe und Religionskritiker.

Buggle studierte in Freiburg und München Psychologie, Philosophie, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften. Von 1958 bis 1963 war er wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut in Freiburg und promovierte bei dessen Gründer Robert Heiß. Anschließend wurde er Dozent in Hamburg am Lehrstuhl von Peter Hofstätter.

1974, nach einer Zwischenstation als Professor für Entwicklungs- und Sozialpsychologie an der Universität Regensburg, fand er den Weg als Ordinarius an die Universität Freiburg zurück. 1998 emeritierte er.

Mit seinem religionskritischen Werk Denn sie wissen nicht, was sie glauben oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann (1992) griff er die "zutiefst inhumane" Bibel an und stellte fest, dass sie "als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet" sei. Seine in diesem Werk dargelegten Thesen fanden in Kollegenkreisen und den Medien positiven Widerhall.

Werke

Weblink

Verleihung des Ludwig-Feuerbach-Preises des Bundes für Geistesfreiheit Augsburg an Prof. Dr. Franz Buggle



Der Text auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Franz_Buggle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.