Diskussion:Konfessionslosigkeit

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Zweierlei Begriffe von Konfessionslosigkeit?

Im Artikel heißt es:

"In Deutschland wird die Konfession von Arbeitnehmern zur Ermittlung der zu erhebenden Kirchensteuer staatlich erfasst. Außerdem gehört die Konfession zu den demographischen Merkmalen, die im Rahmen empirischer Untersuchungen (z. B. bei einer Volkszählung) erfragt werden."

Ist das nicht zweierlei?

Ist es nicht so, dass für die Ermittlung der Kirchensteuer nur die Zugehörigkeiten zu denjenigen Religionsgemeinschaften erfasst werden, für die Kirchensteuer erhoben wird? Während Angehörige anderer Religionsgemeinschaften in dem Zusammenhang einfach als "konfessionslos" gezählt werden? (Ich nehme an, das betrifft u. a. recht viele Muslime)
Das wäre dann aber nicht der Begriff von Konfessionslosigkeit, wie er im ersten Satz des Artikels verwendet wird. Dieser Unterschied sollte im Artikel nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden, d. h. er sollte erkennbar sein.

Nicht erkennbar ist jedenfalls, wonach bei Volkszählungen gefragt wird, d. h. wer da als "konfessionslos" gilt. Bei sonstigen Umfragen wird jedenfalls manchmal nach der tatsächlichen Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft und/oder nach der tatsächlichen Überzeugung gefragt. -- Leony 00:38, 18. Mai. 2007 (CEST)