Bertrand Russell

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Bertrand Russell (* 18. Mai 1872 in Trelleck (Wales); † 2. Februar 1970) war ein britischer Mathematiker und Philosoph. Er studierte Philosophie und Mathematik am Trinity College in Cambridge und war erklärter Atheist.

Werke

  • 1913: Principia Mathematica (dreibändiges Werk, gemeinsam mit A.N. Whitehead)
  • 1918: Roads to Freedom
  • 1920: The Practice and Theory of Bolschewism
  • 1922: The Problem of China
  • 1923: The ABC of atoms
  • 1926: On Education
  • 1929: Marriage and Morals
  • 1932: Education and the social order
  • 1936: Which Way of Peace?
  • 1940: Let the People Think
  • 1949: Authorithy and the Individual
  • 1951: New Hopes for the Changing World
  • 1954: Human Society in Ethics and Politics
  • 1957: Why I am not a Christian
  • 1961: Has Man Future?
  • 1962: Unarmed Victory
  • 1967: Erster Teil seiner Autobiographie

Deutsche Bücher

  • 1959: Gesunder Menschenverstand und Atomkrieg
  • 1968: Das Vietnam-Tribunal oder Amerika vor Gericht
  • 1968: Warum ich kein Christ bin - Von der Unfreiheit des Christenmenschen (rororo, ISBN 3499 166852)
  • 1968: Das Vietnam-Tribunal oder die Vrurteilung Amerikas

Weitere Stationen

Nach dem zweiten Weltkrieg Gründer und führender Vertreter der internationalen Kampagne gegen die Atomrüstung.

  • 1950 Nobelpreis für Literatur
  • 1962 Vermittler im Kuba-Konflikt
  • 1965 Austritt aus der Labour Party aus Protest gegen die indirekte Unterstützung der amerikanischen Vietnampolitik durch Premier Wilson
  • 1967 Förderer des moralischen Tribunals unter Vorsitz von Jean-Paul Sartre zur Untersuchung der Kriegsführung durch die USA

In seinem Buch "Warum ich kein Christ bin" liefert Russell eine Generalabrechnung mit der Religion im Allgemeinen und dem Christentum im Besonderen. Den Kommunismus lehnt er als eine weitere Variante von Religion ebenfalls ab.