Athpedia:Schreibwettbewerb

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Der erste Schreibwettbewerb der Athpedia fand im Frühjahr 2008 statt. Die Idee war, auf eine „spielerische“ Weise Artikel aus einer Reihe eingereichter Vorschläge zu küren und damit bisherige Autoren der Athpedia zusätzlich zu motivieren. So nebenbei sollten durch diese Aktion natürlich auch neue Autoren gewonnen werden und es sollte für etwas zusätzliche Publicity für die Athpedia gesorgt werden.


Hilfe für Neulinge

Wenn dieser Schreibwettbewerb Dein erster Kontakt mit Athpedia ist, können Dir vielleicht die Seiten Athpedia:Erste Schritte und Athpedia:Bearbeitungshilfe weiterhelfen.

Wenn Du gerne beim Wettbewerb mitmachen möchtest, Dir aber nichts einfällt, worüber Du schreiben könntest, dann hilft Dir sicher Gewünschte Seiten weiter. Dort finden sich mehr als 1000 Ideen für bisher noch ungeschriebene Artikel.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Teilnehmer

  1. Themenwahl: Zunächst suchst Du Dir ein geeignetes Thema. Das dazugehörige Lemma sollte am Stichtag des 15. April 2008 entweder noch nicht existieren oder durch deine Überarbeitung beträchtlich erweitert werden. Als Richtgröße gelten 1500 Zeichen. Ein von Dir neu erstellter Artikel sollte diesen Umfang haben und ein erweiterter Artikel um diesen Umfang ergänzt werden. In allen Zweifelsfällen entscheiden die Administratoren der Athpedia. Es können Artikel aus Wikipedia oder anderen Quellen übernommen werden, diese müssen jedoch in entsprechendem Umfang geändert oder ergänzt werden. Im Zweifelsfall entscheiden die Administratoren ob ein Artikel am Wettbewerb teilnehmen darf.
  2. Teilnahme: Wenn Du am Wettbewerb teilnehmen möchtest, kannst Du Deinen Beitrag zwischen dem 15. April und dem 30. Juni jederzeit selbst anmelden. Neue Nominierungen werden auf dieser Seite im Abschnitt Nominierungen eingetragen. Gleichzeitig solltest Du den Baustein {{Schreibwettbewerb}} am Artikelende einfügen.
  3. Während des Wettbewerbs: Athpedia ist ein Gemeinschaftsprojekt. Von Diskussionen zu den Artikel-Seiten profitieren alle. Deshalb ist es nett, wenn Du ab und zu dort vorbeischaust und mithilfst, auch die Artikel der Konkurrenz zu verbessern.
  4. Auswertung: Der aktuelle Schreibwettbewerb endet am 30. Juni 2008 um 23.59h. Auch hierbei handelt es sich um einen Richtwert. Wird der Artikel um 23.58h vandaliert, zählt natürlich die vorherige Version. Nach diesem Termin beginnt die Arbeit der Jurymitglieder. Sie stellen zunächst die sogenannten „Wettbewerbsversionen“ fest, also diejenigen Artikelversionen, die zum Stichzeitpunkt online waren. Innerhalb der nächsten Wochen werden diese Wettbewerbsversionen dann von der Jury geprüft und bewertet. Jetzt heißt es also zu warten.
  5. Abstimmung: Stimmberechtigt sind alle registrierten Benutzer von Athpedia. Jeder Benutzer verfügt über 5 Stimmen, die auf verschiedene Kandidaten verteilt werden können. Für einen besonders gelungenen Artikel kann auch mehrfach votiert werden. Nach Beendigung des Wettbewerbs wird auf dieser Seite eine Tabelle mit den nominierten Artikel eingestellt. Abgestimmt wird durch das Hinterlassen der Benutzer-Signatur(en) in der entsprechen Spalte. Die Abstimmung endet am 21. Juli 2008.
  6. Bekanntgabe des Ergebnisses: Das Ergebnis wird spätestens am 31. Juli 2008 auf dieser Seite bekanntgegeben.
  7. Preise
    1. "Wo bitte geht's zu Gott" fragte das kleine Ferkel (Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke), signiert
    2. Caritas und Diakonie in Deutschland (Carsten Frerk), vom Autor signiert
    3. Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine (Christoph Bördlein), signiert
    4. Denn sie wissen nicht, was sie glauben' (Franz Buggle), signiert
    5. Letter to a Christian Nation' (Sam Harris)
    6. Tabu Staat Kirche. Beiträge zum Ersten Atheisten-Kongress Fulda (herausgegeben vom IBKA)
    7. Stollbergs Inferno (Michael Schmidt-Salomon) (gebraucht)
    8. Tod im Rheinland (Rainer Pause/Martin Stankowski) (Audio CD)
  8. Preisvergabe: Nacheinander suchen sich die Gewinner des Wettbewerbes einen der Preise aus der Liste auf dieser Seite aus (siehe weiter unten). Für die Teilnehmer ist der eigentliche Wettbewerb damit abgeschlossen. Die Organisatoren kümmern sich jetzt um das Verschicken von Pressemitteilungen und die Archivierung der Ergebnisse.

Preise

  • "Wo bitte geht's zu Gott" fragte das kleine Ferkel (Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke)

Wo bitte geht's zu Gott?, fragte das kleine Ferkel klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind "etwas fehlt", wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet: "Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht ... Zur Verfügung gestellt von [Michael Schmidt-Salomon] mit Signaturen von Autor und Zeichner

  • Caritas und Diakonie in Deutschland (Carsten Frerk) (vom Autor signiert)

Der Deutsche Caritasverband und das Diakonische Werk sind in den vergangenen Jahrzenten zum weltweit größten privaten Arbeitgeberverbund aufgestiegen. Im Bereich der christlichen Wohlfahrtspflege werden bei etwa 1,5 Millionen Beschäftigten jährlich rund 45 Milliarden Euro umgesetzt. Obwohl die Einrichtung sich weitestgehend aus öffentlichen Mitteln finanzieren, wird das karitative Engagement in der öffentlichen Wahrnehmung den Kirchen "gutgeschrieben". Zur Verfügung gestellt von Carsten Frerk mit einer Signatur des Autors

  • Das sockenfressende Monster in der Waschmaschine. Eine Einführung ins skeptische Denken (Christoph Bördlein) (vom Autor signiert)

Christoph Bördlein führt uns anhand vieler Beispiele aus Wissenschaft und Alltag ins skeptische, wissenschaftliche Denken ein. Allgemein verständlich und unterhaltsam erklärt er, wie Wissenschaft als Methode Thesen zu überprüfen, funktioniert. Ausführlich werden Möglichkeiten, sich zu täuschen, vorgestellt und Strategien, nicht in solche Fallen zu tappen, aufgezeigt. Auch die (relativistische) Kritik an Wissenschaft wird erörtert; letztlich plädiert der Autor jedoch für skeptisches Denken als brauchbare Grundlage, um richtige Entscheidungen zu treffen. Zur Verfügung gestellt vom Verlag Alibri mit einer Signatur des Autors

  • Denn sie wissen nicht, was sie glauben (Franz Buggle)

Die Brisanz des vorliegenden Buches liegt in der Bestreitung der weitgehend (gerade auch bei "progressiven" Christen) akzeptierten Prämisse heutiger Kirchen- und Christentumskritik, daß zwar die Kirche mangelhaft sein möge, die Bibel aber als ethisches Fundament unverzichtbar sei. Franz Buggle zeigt, daß der humanitäre Standard des biblischen Gottes hinter dem seiner allermeisten heutigen Anhänger weit zurückbleibt. Seine Diagnose, daß die Bibel als unabdingbare Basis aller christlichen Religiosität gravierende ethisch-humanitäre und psychologische Defizite aufweist, belegt der Autor anhand zahlreicher Stellen aus den alt- und neutestamentarischen Schriften. Ausführlich setzt er sich mit den vielfältigen Rettungsversuche renomierter theologischer und nichttheologischer Apologeten auseinander und weist ihnen intellektuelle Unredlichkeit im Umgang mit christlichen Glaubensvorstellungen nach. Zur Verfügung gestellt vom Verlag Alibri mit einer Signatur des Autors

  • Letter to a Christian Nation (Sam Harris)

Entlarvende Analyse des Missbrauchs von Religion am Beispiel des christlichen Fundamentalismus. Religion steht wieder hoch im Kurs, aber der Glaube und die spirituellen Bedürfnisse der Menschen werden missbraucht: Weltweit sind die Fundamentalisten auf dem Vormarsch. Ausgehend von der christlich-fundamentalistischen Renaissance in den USA beschreibt Sam Harris die Religionen als tickende Zeitbomben. Mit ihrem Freund-Feind-Denken gefährden sie den inneren Konsens einer Gesellschaft und bedrohen den Weltfrieden. Harris entlarvt Unfriedlichkeit und Vernunftferne des Christentums, die aber jeder organisierten Religion immanent sind. Seine Streitschrift ist von funkelnder sprachlicher Eleganz und bestechend scharfer Argumentation. zu Verfügung gestellt von Leony

  • Tabu Staat Kirche. Beiträge zum Ersten Atheisten-Kongress Fulda (herausgegeben vom IBKA)

Ende September 1991 fand in Fulda der erste Atheistenkongreß in Fulda statt, für die Trennung von Staat, Religion und Politik, gegen Krieg und Fundamentalismus. Die dort gehaltenen Vorträge sind als Grundlage der aktuellen politischen Kirchenkritik zu betrachten. Namhafte Autoren nehmen verschiedene gesellschaftliche Bereiche unter die Lupe, in denen sich die Macht der Kirche besonders deutlich zeigt. Fundiert und schonungslos decken sie auf, mit welchen Praktiken weltliche und christliche Politiker, Päpste und kleinere kirchliche Potentaten den klerikalen Einfluß ständig vergrößern. zu Verfügung gestellt von Leony

  • Stollbergs Inferno (Michael Schmidt-Salomon)* (gebraucht)

Ein Philosophie-Thriller über die Hölle, die Revolte und das Absurde. Der Religionskritiker Jan Stollberg stirbt während einer Vorlesung und findet sich, zu seinem maßlosen Erstaunen und Entsetzen, in der christlichen Vorhölle wieder, die tatsächlich so aussieht, wie die katholische Kirche es seit Jahrhunderten predigt. Wie er sind dort alle Philosophen gefangen, die aufklärerisches Gedankengut vertreten haben, von Immanuel Kant bis Friedrich Nietzsche, von Karl Marx bis Albert Camus. Der unmittelbar bevorstehende Abtransport Ludwig Feuerbachs zur "Himmlischen Rampe" wird für die gepeinigten Gefangenen zum Anlaß, die höllischen Zustände nicht länger nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern - sie planen den Aufstand gegen die Diktatur Gottes... Stollbergs Inferno ist ein spannender philosophischer Roman, der den Lesern in den Dialogen der gefangenen Philosophen die Erkenntnisse der großen Denker der Menschheit auf unterhaltsame, aber nie verniedlichende Weise näher bringt. zu Verfügung gestellt von Leony

  • Tod im Rheinland (Rainer Pause/Martin Stankowski) (Audio CD)

Einerseits gibt es keine Heldengräber in Bonn, Köln oder Bergisch-Gladbach, aber andererseits ist das Rheinland die knochenintensivste Region Nordwesteuropas. Ist deshalb auch der Umgang mit Tod und Sterben anders? Ist es gar vergnüglicher, leichter, oder kommt es am Ende doch wieder auf dasselbe heraus? Wir haben Angst und tun uns schwer mit dem Abschied. Keiner geht mehr in die Kirche, aber alle müssen sterben. Stankowski und Pause machen Mut, mit Stadtverwaltungen, Krankenhäusern, der Ärzteschaft, und Bestatterinnen um das zu ringen, was viele von uns verloren haben: die Kultur um den Tod und die Erkenntnis, was uns Leichen - jenseits von Mumienforschung und Pathologie - lehren können: z.B. daß es wunderschöne Tode und Tote gibt" (Carmen Thomas). "Tod im Rheinland" - ein Kabarett- und Bildungsprogramm über 2000 Jahre Geschichte der Bestattungskultur im Rheinland. zu Verfügung gestellt von sehwolf

Nominierungen

Ergebnis

Aufgrund der geringen Zahl an Beiträgen wurde auf eine Abstimmung verzichtet. Stattdessen wurde entschieden, allen Autoren von im Rahmen des Schreibwettbewerbs entstandenen oder ausgebauten Artikeln einen Preis zukommen zu lassen. Sie wurden bereits auf ihren Benutzerseiten entsprechend informiert.

Wir danken den Teilnehmern für ihre Arbeit und wünschen ihnen viel Freude mit den ausgewählten Preisen.