Zentralrat der Ex-Muslime: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Zentralrat der Ex-Muslime hat sich am 28. Februar 2007 in der Bundespressekonferenz vorgestellt.  
 
Der Zentralrat der Ex-Muslime hat sich am 28. Februar 2007 in der Bundespressekonferenz vorgestellt.  
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==Gründung gleichgesinnter Organisationen in anderen Ländern==
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Seit der Gründung des deutschen Zentralrats der Ex-Muslime sind in anderen westeuropäischen Ländern mit nennenswerter muslimischer Minderheit ähnliche Organisationen entstanden – darunter das [[Centraal Comité voor ex-moslims]]<ref>[http://hpd-online.de/node/1869 ZdE jetzt auch in den Niederlanden]</ref>, der [[Centralrådet ex-muslimer i Skandinavien]]<ref>http://hpd-online.de/node/1958</ref> und der [[Council of ex-Muslims of Britain]]<ref>http://www.scoop.co.nz/stories/WO0706/S00319.htm</ref>. Die Ziele sind mit denen des deutschen Zentralrats vergleichbar, etwa die Forderung, den Einfluss des politischen Islams zurückzudrängen.
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 22. Juni 2007, 11:39 Uhr

Der Zentralrat der Ex-Muslime ist eine Anfang 2007 in Deutschland gegründete Vereinigung von Menschen, die sich vom Islam abgewendet haben. Zu den zehn Gründungsmitgliedern gehören die iranische Frauenrechtlerin Mina Ahadi (als Vorsitzende), die in ihrem Heimatland 1981 zum Tod verurteilt wurde, die Publizistin Arzu Toker (als stellvertretende Vorsitzende), und Nur Gabbari, der Sohn eines irakischen Geistlichen.[1]

Die Gründung der Vereinigung stellt einen Tabubruch dar, da im Islam eine Abkehr vom Glauben nicht vorgesehen ist und in einigen Staaten mit der Todesstrafe bedroht wird. Auch die Wahl des Namens ist provokant, da er auf den Zentralrat der Muslime anspielt, der in Deutschland etwa 20.000 von über 3.000.000 Muslimen repräsentiert, und dessen Name sich wiederum vom Zentralrat der Juden ableitet.

Vergleichbare Ziele hat die Initiative „Secular Islam“ des Islamkritikers Ibn Warraq, der zu den Unterzeichnern des Manifestes der 12 gehört und Herausgeber des Buches Leaving Islam. Apostates speak out ist.

Der Zentralrat der Ex-Muslime wird unterstützt von der Giordano Bruno Stiftung, vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie vom Bund für Geistesfreiheit München.[2]

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat sich am 28. Februar 2007 in der Bundespressekonferenz vorgestellt.

Gründung gleichgesinnter Organisationen in anderen Ländern

Seit der Gründung des deutschen Zentralrats der Ex-Muslime sind in anderen westeuropäischen Ländern mit nennenswerter muslimischer Minderheit ähnliche Organisationen entstanden – darunter das Centraal Comité voor ex-moslims[3], der Centralrådet ex-muslimer i Skandinavien[4] und der Council of ex-Muslims of Britain[5]. Die Ziele sind mit denen des deutschen Zentralrats vergleichbar, etwa die Forderung, den Einfluss des politischen Islams zurückzudrängen.

Quellen

Weblinks


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