Säkulare Partei

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Version vom 2. Dezember 2006, 21:18 Uhr von Sylvia (Diskussion | Beiträge) (Initiative Voran - Die Sozialhumanisten (IV): kat)
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Der Ruf nach einer säkularen, atheistischen oder laizistischen Partei erscheint in Deutschland regelmäßig auf Leserbriefseiten und im Internet.

Erstmals spielte das Streben nach einer säkular orientierten politischen Kraft in Westdeutschland bei der Gründung der Grünen eine Rolle. Diese haben aber im Laufe ihrer Geschichte kirchenkritische Positionen zunehmend abgelegt und wurden spätestens mit Beginn ihrer Beteiligung an der Bundesregierung 1996 vollends kirchenfreundlich.
Die FDP forderte die Trennung von Staat und Kirche 1974 in ihren Freiburger Thesen, wurde aber nie als Partei säkular.
Die PDS bzw. Linkspartei vertritt teilweise ebenfalls säkulare Positionen.
Den Aufrufen folgend gab es vor allem ab der Jahrtausendwende mehrere Versuche, eine entsprechende Partei zu gründen.

Humanistische Partei (HP)

1984 gründete sich die Humanistische Partei (HP), die für das Problem der Staat-Kirche-Verquickung trotz ihres humanistischen Anspruchs nie Interesse gezeigt hat.
Sie nimmt regelmäßig an Bundes- und Landtagswahlen teil und erreicht dort gewöhnlich Werte bei 0%.

Atheistisch-Laizistische Partei (ALP)

2002 schlug Christian Dicker in diversen Leserbriefen an atheistisch-säkulare Zeitschriften die Gründung einer explizit atheistischen Partei vor, deren Programmvorschlag seitdem unter gottloserketzer.de nachgelesen werden kann.
Leider gibt es seit dem damaligen Aufruf keinerlei Informationen über den Erfolg des Projektes.
Die Partei hat keinen echten Namen erhalten, ALP wurde aber mehrfach in Leserbriefen benutzt.

Initiative Voran - Die Sozialhumanisten (IV)

Die IV begann im April 2006 als Internetforum, in dem unter zunächst einzeln eingeladenen Mitgliedern ein Programm entwickelt wurde. Inzwischen verfügt die Gruppe über einen Satzungsentwurf, den fünften modifizierten Programmentwurf und einen langsam wachsenden Internetauftritt unter sozialhumanismus.de.