Lesben- und Schwulenverband in Deutschland: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 7. April 2013, 19:31 Uhr

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wurde am 18.2.1990 in Leipzig als „Schwulenverband in der DDR" (SVD) gegründet. Am 23.6.1990 erfolgte die Umbenennung in „Schwulenverband in Deutschland" mit dem Anspruch, zukünftig bundesweit aktiv zu werden. Beim 11. Verbandstag in Köln am 6./.3. 1999 wurde der SVD zum „Lesben- und Schwulenverband in Deutschland" (LSVD) erweitert. Im Bundesvorstand sind seitdem Männer und Frauen vertreten.

Auszug aus dem Programm

Kirchen und lesbisch-schwule Politik

Mit ihrem starren Verständnis von Sexualität haben die Kirchen als Institution über Jahrhunderte zur Verfolgung und sozialen Ausgrenzung von Menschen beigetragen, die sich nach heutigem Verständnis als schwul oder lesbisch begriffen. Ausgehend von einem wissenschaftlich fundierten theologischen Verständnis der Bibel und ihrer historisch-kritischen und kontextuellen Auslegung fordern wir die Synoden und die Deutsche Bischofskonferenz auf, die Schuld der Kirchen an Verfolgung und Diskriminierung der Homosexuellen zu bekennen. Wir appellieren an die Kirchen, schwulen und lesbischen Paaren, die dies wünschen, eine Segnung ihrer Lebensgemeinschaft anzubieten. Als Arbeitgeber sind kirchliche Einrichtungen aufgerufen, lesbische Frauen und schwule Männer ohne jede Vorbehalte oder Auflagen hinsichtlich ihrer sexuellen Identität zu beschäftigen. Dies gilt auch für die Ordination.

Weblink

http://www.lsvd.de/