Karlheinz Deschner: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Athpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
(Weblinks: + Essay über Deschners (Tier-) Ethik in Abgrenzung von Peter Singer)
 
Zeile 139: Zeile 139:
 
{{Wikipedia-Kopie-V|artikel=Karlheinz_Deschner|id=52434831}}
 
{{Wikipedia-Kopie-V|artikel=Karlheinz_Deschner|id=52434831}}
  
 
[[Kategorie:Religionskritik]]
 
[[Kategorie:Bibelkritik]]
 
[[Kategorie:Kirchenkritik]]
 
 
[[Kategorie:Religionskritiker|Deschner, Karlheinz]]
 
[[Kategorie:Religionskritiker|Deschner, Karlheinz]]

Aktuelle Version vom 7. April 2013, 17:44 Uhr

Karlheinz Deschner (eigentlich Karl Heinrich Leopold Deschner) (* (geboren 23. Mai 1924 in Bamberg) ist ein deutscher Schriftsteller und Religions- und Kirchenkritiker. Zu seinen Werken zählen unter anderem Abermals krähte der Hahn (1962) und die auf zehn Bände angelegte Kriminalgeschichte des Christentums.

Leben

Karlheinz Deschner wuchs als Sohn eines katholischen Vaters und einer später zum Katholizismus konvertierten protestantischen Mutter auf. Er besuchte Schulen in Trossenfurt, Dettelbach und zuletzt in Bamberg, wo er 1942 das Abitur ablegte.

Nach seinem Dienst als Kriegsfreiwilliger im Zweiten Weltkrieg studierte er 1946/47 an der Philosophisch-theologischen Hochschule in Bamberg, schließlich von 1947 bis 1951 an der Universität Würzburg. Er hörte unter anderem Vorlesungen über Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaften, Philosophie, Theologie und Geschichte. 1951 wurde er mit der Arbeit Lenaus metaphysische Verzweiflung und ihr lyrischer Ausdruck promoviert.

Er heiratete 1951 seine Lebensgefährtin, die geschiedene Elfi Tuch. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Katja, Bärbel und der 1984 verstorbene Thomas hervor. Von der katholischen Kirche wurde das Ehepaar exkommuniziert. Deschner hatte bis dahin nichts Kirchen- oder Religionskritisches publiziert. Er betrieb Anfang der 1950er Jahre intensive literarische Studien. Die Philosophen Nietzsche, Kant und Schopenhauer prägten sein Denken.

Im Jahr 1956 veröffentlichte Deschner im Alter von 32 Jahren mit dem Roman Die Nacht steht um mein Haus sein erstes Buch. Im Folgejahr präsentierte er das Buch Was halten Sie vom Christentum? (1957), in dem er Beiträge von Zeitgenossen wie Hermann Kesten, Heinrich Böll, Arno Schmidt, Max Brod Arnold Zweig und anderen zusammenfasste, und welches als sein erstes kirchenkritisches Werk gilt.

Noch im gleichen Jahr erschien der literaturkritische Band Kitsch, Konvention und Kunst (1957), im Jahr 1958 dann der Roman Florenz ohne Sonne.

Das Buch Abermals krähte der Hahn, das 1962 erschien, wird seitdem von Kirchenkritikern als fundiertes Standardwerk betrachtet. 1986 erschien bei Rowohlt der erste Band der auf zehn Bände angelegten Kriminalgeschichte des Christentums.

Dank privater Förderung durch Herbert Steffen, Alfred Schwarz und andere konnte Deschner sich ohne größere materielle Sorgen der Vollendung seines Hauptwerkes (Kriminalgeschichte des Christentums, bis 2008 sind neun Bände erschienen) widmen. Seit 1988 wurde Deschner auch zunehmend öffentliche Anerkennung zuteil, die sich in Preisen und Auszeichnungen ausdrückte.

Deschner ist überzeugter Vegetarier und hat mehrmals in Interviews gesagt, wenn er noch einmal leben könnte, dann würde er seine Kraft einer noch hoffnungsloseren Thematik widmen als der Bekämpfung des Christentums – der geschundenen Kreatur, dem Tier. [1] Wiederum würde er sich schreibend betätigen, auch wenn seine Bücher nicht, wie jetzt, Millionen Leser erreichten. Doch sie stünden im Dienst einer noch notwendigeren Sache, nach seiner Überzeugung der notwendigsten überhaupt:

„Wer die Kirche verlässt: ein Lichtblick für mich; wer kein Tier mehr isst: mein Bruder.“[2]

Karlheinz Deschner lebt seit vielen Jahren in Haßfurt am Main, einer Kleinstadt im ländlichen Unterfranken.

Preise und Auszeichnungen

1988 erhielt Karlheinz Deschner den Arno-Schmidt-Preis, 1993 den Alternativen Büchnerpreis und im gleichen Jahr als erster Deutscher den International Humanist Award der International Humanist and Ethical Union (IHEU). Zudem wurde Deschner 2001 mit dem Erwin-Fischer-Preis des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) und dem Ludwig-Feuerbach-Preis des Bundes für Geistesfreiheit Augsburg[3], ausgezeichnet.

2004 wurde Deschner mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Preis des Bezirks Mittelfranken für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hielt der Literaturwissenschaftler Karl Corino.

2006 bekam er den Premio letterario Giordano Bruno, Mailand.

Im Jahre 2006 wurde Deschner zum Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Abteilung für Geschichtswissenschaft) gewählt. [4]

Deschnerpreis

Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers im Jahre 2004 gab der Vorsitzende der Giordano Bruno Stiftung, die sich seit ihrer Gründung der säkularen und humanistischen Aufklärung und damit insbesondere dem Werk Deschners verpflichtet fühlt, die Einrichtung des Deschner-Preises offiziell bekannt. Der mit 10.000 Euro dotierte Förderpreis soll alle zwei Jahre vergeben werden. Mit diesem Preis sollen Personen oder Organisationen ausgezeichnet werden, „die in besonderem Maße zur Stärkung des säkularen, wissenschaftlichen und humanistischen Denkens und Handelns beitragen.“ Im Oktober 2007 wurde Richard Dawkins erster Preisträger des Deschner-Preises. Dawkins wurde mit Büchern wie Das egoistische Gen und Der Gotteswahn bekannt.

Rezeption

Bereits Karlheinz Deschners Roman Die Nacht steht um mein Haus (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen der Streitschrift Kitsch, Konvention und Kunst zum Skandal steigerte, weil er damals unbekannte Autoren lobte und zugleich damals beliebte dichterische Werke wortgewaltig angriff.

Seit 1958 veröffentlicht Karlheinz Deschner überwiegend Werke zur Religions- und Kirchenkritik. Vor allem mit der „Kriminalgeschichte des Christentums“ wurde Karlheinz Deschner das Ziel christlicher Kritik; auch kirchenkritische Vertreter des Christentums, unter ihnen der Tübinger Theologe und Kritiker der katholischen Kirche Hans Küng, lehnen Deschners grundsätzliche Kritik ab. 1994 erschien ein Sammelband unter dem Titel Kriminalisierung des Christentums? mit 23 Stellungnahmen von Kirchenhistorikern und anderen Wissenschaftlern verschiedener Konfession zur „Kriminalgeschichte“. Deschner antwortete auf diese Stellungnahmen in Form einer Replik im 5. Band seiner „Kriminalgeschichte des Christentums“, wobei er detailliert allerdings nur auf eine der Stellungnahmen eingeht.

Deschner beschrieb seine Motivation zum Schreiben einmal mit dem Satz „Ich schreibe aus Feindschaft. Denn die Geschichte derer, die ich beschreibe, hat mich zu ihrem Feind gemacht.“ Dazu sagt der emeritierte Professor für Kirchengeschichte an der Universität Bamberg, Georg Denzler, der selbst mit kirchenkritischen Texten hervorgetreten ist: „Eine solche Motivation kann niemals die Basis für eine ernst zu nehmende Geschichtsschreibung sein. “ In einer Stellungnahme anlässlich Deschners 80. Geburtstags benannte Denzler folgende Einwände seiner Wissenschaftlerkollegen: „Er (Deschner) kennt kein Quellenstudium, er trifft eine höchst einseitige Literaturauswahl, interpretiert gedruckte Quellen ohne Berücksichtigung des Zusammenhangs, nimmt Einzelereignisse für das Ganze und täuscht einen gelehrten Anmerkungsapparat vor, bei dem oft nicht zu kontrollieren ist, was behauptet wird. “ An anderer Stelle urteilt er, Deschner sei „der kenntnisreichste unter den advocati diaboli“ (FAZ), doch mangele es ihm an historischem Denken und historischem Urteilen.[5]

In letzter Zeit nannte Hubertus Mynarek den Kirchenkritiker einen bloßen Kompilator, „dessen Werke eine fundamentale Abhängigkeit von den Forschungsresultaten der historisch-kritisch arbeitenden Theologen aufweisen.“ [6]

Joachim Kahl zeigt sich über zahlreiche Aphorismen Deschners erschrocken, worin er ein Menschenbild als „hämisch herabsetzend, fatalistisch, voll Sehnsucht nach Tod und Tötung“ zu erkennen glaubt.[7] Auf Kahls Kritik von Deschners Aphoristik, wieder abgedruckt in "'Aufklärung ist Ärgernis...' Karlheinz Deschner Leben - Werk - Wirkung'"[8], repliziert Gabriele Röwer im selben Band detailliert; sie moniert, unter Einbeziehung zahlreicher Stimmen der Weltliteratur, Kahls mangelndes Verständnis für das Wesen des Aphorismus wie auch seine Ausklammerung eines der eigenen Deutung widersprechenden Großteils der Deschner'schen Aphorismen.[9]

Armin Pfahl-Traughber kritisiert Deschners Buch Der Moloch über die USA, dass es teilweise auf dubiosen Quellen beruhe, an einen „Stammtisch-Diskurs“ erinnere und stellenweise suggeriere, dass „die US-Amerikaner schlimmer als die Nationalsozialisten waren“.[10]

Es gibt zahlreiche Wissenschaftler, gerade auch Theologen beider Großkirchen, die Deschner und sein Werk, zumindest das kirchenkritische, rundum positiv bewerten.
Einige Beispiele von vielen:
Der Philosophieprofessor Wolfgang Stegmüller urteilte über ihn kurz und knapp: „Der bedeutendste Kirchenkritiker des Jahrhunderts“.
Horst Herrmann, Professor zunächst für katholisches Kirchenrecht, dann – nach Konflikten mit der Kirche – für Soziologie, äußerte sich wie folgt: „Er ist weltweit einzigartig“, und: „Deschner bietet Texte, an denen wir uns schärfen, keine an denen wir ermüden, weil sie so erschöpft sind wie die kirchensatte Entschuldigungsliteratur. Soll kontrastiert werden, braucht er keinen Vergleich zu scheuen. Seine Schriften werden in Schulen gelesen, die kein Hirtenbrief mehr interessiert, und wenn das Wort zum Sonntag verstummt sein wird, spricht sein Text. Sicher wird einmal auch ein Karlheinz-Deschner-Preis gestiftet.“ (Was inzwischen geschehen ist, s.o.).
Und die Theologin und Kirchenkritikerin Uta Ranke-Heinemann urteilt: „Der europäische Bürger, den beim Begriff ‚Christliches Abendland‘ satte Zufriedenheit zu befallen pflegt, weil ‚Christliches Abendland‘ in seinen Ohren nach frommer Rechtschaffenheit klingt, sieht nach der Lektüre von Deschner seine Suppe voller Haare. Christliche Unwissenheit und Arroganz werden durch Deschner empfindlich gestört.“[11] und „… einer, der über den vielen vergessenen Gräbern der Opfer der Kirche trauert“. (Revier-Rundschau Bochum)
Siehe auch ihr Urteil im Beiheft zu Band 8 der Kriminalgeschichte des Christentums[12]: „Die ganze gigantische Verdummung, die das Christentum fordert und fördert [...], wird bei Deschner gnadenlos entlarvt [...] nichts an dem bisherigen Bild bleibt, wie es war.“
Im gleichen Heft u.a.: Prof. Dr. Hans Conzelmann, Göttingen: „Deschner hat sich informiert. Er wird sich auf nichts einlassen als: Information.“
Prof. Dr. Fritz Blanke, Zürich: „Was das Sachliche anbetrifft, so dürfte es schwerhalten, Deschner fehlerhafte Behauptungen nachzuweisen.“
Prof. Dr. Richard Völkl, Freiburg: „Vor allem aber beweist der Autor an Hand einer immensen Quellen- und Literaturverwertung, was er sagt.“
Prof. Dr. Carl Schneider, Speyer: „Ohne Zweifel gehört Karlheinz Deschner heute zu den kenntnisreichsten und fleißigsten, kritischsten und scharfsichtigsten Forschern auf dem Gebiet der gesamten Geschichte des Christentums.“
Prof. Dr. Martin Werner, Bern: „Im Ganzen gesehen entsteht so von der Kirche und ihrer langen geschichtlichen Entwicklung ein unerfreuliches Gesamtbild. Es ist aber historisch wahr.“
Prof. Dr. Johannes Neumann, Tübingen (wiederholt Rektor der Universität): „Der einzige in dieser Republik, der brillant und mit höchster Sachkunde die religiöse Situation in unserer Gesellschaft beim Namen nennt.“
Prof. Dr. Hubertus Mynarek, Odernheim: „Deschners Jahrhundertwerk [...] ist das Standardwerk alternativer Kirchengeschichte!“[13]

Quellen

  1. brand eins: Nackt im Wald mit Nietzsche, 7/2004
  2. VEBU 11/2004
  3. Verleihung des Ludwig-Feuerbach-Preises an Karlheinz Deschner am 30. November 2001, Website des bfg Augsburg
  4. Serbian Academy of Sciences and Arts: Members of the Department of Historical Sciences, abgerufen am 14. Juli 2008
  5. Deutsche Presse-Agentur (dpa): Kirchenkritiker Karlheinz Deschner wird 80 – „Ich schreibe aus Feindschaft“, 19. Mai 2004
  6. Hubertus Mynarek, Das Phänomen Deschner – Größe und Grenzen, Sonderheft 9/2004 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik, S. 137
  7. Joachim Kahl, Deschners Aphorismen. Eine Kritik ihres Menschenbildes sowie ihres Gesellschafts- und Geschichtsverständnisses , Sonderheft 9/2004 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik, S. 146–168, online PDF
  8. a.a.O. S. 230-256
  9. a.a.O., S. 257-322; Gabriele Röwer, Wo bleibt das Positive? (Auszug)
  10. Armin Pfahl-Traughber, Deschners USA-Bild – Eine kritische Betrachtung zu „Der Moloch“, Sonderheft 9/2004 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik, S. 169–186, online PDF
  11. Nein und Amen. Mein Abschied vom traditionellen Christentum, Heyne, München, 7. Aufl. 2007, S. 298f.
  12. hg. v. H. Gieselbusch, Reinbek 2004, Seite 60
  13. a.a.O., S. 58-61

Werke

  • 1956 Die Nacht steht um mein Haus. Roman, München: List; NA 1998, ISBN 3-930498-14-6
  • 1957 Hrsg.: Was halten Sie vom Christentum? 18 Antworten auf eine Umfrage, München: List (vergriffen)
  • 1957 Kitsch, Konvention und Kunst. Eine literarische Streitschrift, München: List (vergriffen)
  • 1958 Florenz ohne Sonne. Roman, München: List (vergriffen)
  • 1962 Abermals krähte der Hahn. Eine kritische Kirchengeschichte, Stuttgart: Günther (div. Neuauflagen) (vergriffen)
  • 1964 Talente, Dichter, Dilettanten. Überschätzte und unterschätzte Werke in der deutschen Gegenwart, Wiesbaden: Limes (vergriffen)
  • 1965 Mit Gott und den Faschisten. Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelić, Stuttgart: Günther (vergriffen)
  • 1966 Hrsg.: Jesusbilder in theologischer Sicht, München: List (vergriffen)
  • 1966 Hrsg.: Das Jahrhundert der Barbarei, München: Kurt Desch (vergriffen)
  • 1968 Kirche und Faschismus, Wuppertal: Jugenddienst-Verlag (vergriffen)
  • 1968 Hrsg.: Wer lehrt an deutschen Universitäten?, Wiesbaden: Limes (vergriffen)
  • 1969/71 Das Christentum im Urteil seiner Gegner. In 2 Bänden, Wiesbaden: Limes; üb. NA in 1 Band Ismaning: Max Hueber 1986, ISBN 3-485-05507-7
  • 1970 Hrsg.: Kirche und Krieg. Der christliche Weg zum Ewigen Leben, Stuttgart: Günther (vergriffen)
  • 1970 Hrsg.: Warum ich aus der Kirche ausgetreten bin, München: Kindler (vergriffen)
  • 1971 Hrsg.: Der manipulierte Glaube. Eine Kritik der christlichen Dogmen, München: Kindler (vergriffen)
  • 1974 Das Kreuz mit der Kirche. Eine Sexualgeschichte des Christentums, Düsseldorf/Wien: Econ (vergriffen)
  • 1974 Kirche des Un-Heils. Argumente um Konsequenzen zu ziehen München: Heyne (vergriffen)
  • 1977 Hrsg.: Warum ich Christ/Atheist/Agnostiker bin, Köln: Kiepenheuer & Witsch (vergriffen)
  • 1980 Der gefälschte Glaube. Die wahren Hintergründe der kirchlichen Lehren, München: Heyne (= stark veränd. NA von "Der manipulierte Glaube“) (weitere NA 1988 mit veränd. Untertitel) (vergriffen)
  • 1981 Ein Papst reist zum Tatort. Flugschrift, Hamburg: Hoffmann und Campe (vergriffen)
  • 1982/83 Ein Jahrhundert Heilsgeschichte. Die Politik der Päpste im Zeitalter der Weltkriege, 2 Bände, Köln: Kiepenheuer und Witsch; 1991 erw. NA in 1 Band als „Die Politik der Päpste im 20. Jahrhundert“, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-498-01282-7
  • 1985 Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom. Aphorismen, Basel: Lenos, ISBN 3-85787-647-6
  • 1986 Die beleidigte Kirche oder: Wer stört den öffentlichen Frieden? Gutachten im Bochumer § 166-Prozess, Freiburg: Ahriman, ISBN 3-922774-05-9
  • 1986 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 1, Die Frühzeit. Von den Ursprüngen im Alten Testament bis zum Tod des hl. Augustinus (430), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-19969-6
  • 1987 Opus Diaboli. Fünfzehn unversöhnliche Essays über die Arbeit im Weinberg des Herrn, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-498-01270-3
  • 1988 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 2, Die Spätantike. Von den katholischen 'Kinderkaisern' bis zur Ausrottung der arianischen Wandalen und Ostgoten unter Justinian I. (527 - 565), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60142-7
  • 1989 Dornröschenträume und Stallgeruch. Über Franken, die Landschaft meines Lebens, München: Knesebeck & Schuler, NA 2004: Königshausen und Neumann, ISBN 3-8260-2801-5
  • 1990 Hrsg.: Woran ich glaube, Gütersloh 1990 (vergriffen)
  • 1990 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 3, Die Alte Kirche. Fälschung, Verdummung, Ausbeutung, Vernichtung, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60244-X
  • 1991 mit Horst Herrmann Der Anti-Katechismus. 200 Gründe gegen die Kirchen und für die Welt, Hamburg: Rasch und Röhring (vergriffen)
  • 1992 Der Moloch. „Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!“ Zur Amerikanisierung der Welt, Stuttgart: Weitbrecht; NA mit dem Untertitel „Eine kritische Geschichte der USA“ München: Heyne 1994, ISBN 3-453-86836-6
  • 1994 Aergernisse. Aphorismen, Reinbek: Rowohlt (vergriffen)
  • 1994 Die Vertreter Gottes. Eine Geschichte der Päpste im 20. Jahrhundert, München: Heyne (vergriffen)
  • 1994 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 4, Frühmittelalter. Von König Chlodwig I. (um 500) bis zum Tode Karls des Grossen (814), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60344-6
  • 1994 Was ich denke, München: Goldmann (vergriffen)
  • 1995 mit Milan Petrović: Weltkrieg der Weltreligionen. Der ewige Kreuzzug auf dem Balkan, Wiesbaden:, NA 1997 unter dem Titel: Krieg der Religionen, München: Heyne (vergriffen)
  • 1997 Oben ohne. Für einen götterlosen Himmel und eine priesterfreie Welt. Zweiundzwanzig Attacken, Repliken und andere starke Stücke, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60705-0
  • 1997 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 5, 9. und 10. Jahrhundert. Von Ludwig dem Frommen (814) bis zum Tode Ottos III. (1002), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60556-2
  • 1998 Für einen Bissen Fleisch. Das schwärzeste aller Verbrechen, Bad Nauheim: Asku-Presse, ISBN 3-930994-10-0
  • 1998 Die Rhön. Heidnisches und Heiliges, Urtümlichkeit und Idyllik einer einsamen Landschaft, Bamberg: Kleebaum, ISBN 3-930498-15-4
  • 1999 Hrsg.: Zwischen Kniefall und Verdammung. Robert Mächler, ein gläubiger Antichrist. Eine Auswahl aus seinem religions- und kirchenkritischen Werk, Gifkendorf: Merlin, ISBN 3-926112-95-6
  • 1999 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 6, 11. und 12. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich II. dem „Heiligen“ (1002) bis zum Ende des Dritten Kreuzzugs (1192), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-61131-7
  • 1999 Memento! Kleiner Denkzettel zum „Grossen Bussakt“ des Papstes im Heiligen Jahr 2000, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-60926-6
  • 2002 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 7, 13. und 14. Jahrhundert. Von Kaiser Heinrich VI. (1190) zu Kaiser Ludwig IV. dem Bayern (1347), Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-61511-8
  • 2003 Mörder machen Geschichte. Aphorismen, Basel: Lenos, ISBN 3-85787-341-8
  • 2003 Musik des Vergessens. Über Landschaft, Leben und Tod im Hauptwerk Hans Henny Jahnns, Bad Nauheim: Asku-Presse, ISBN 3-930994-14-3
  • 2004 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 8, 15. und 16. Jahrhundert. Vom Exil der Päpste in Avignon bis zum Augsburger Religionsfrieden, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-499-61670-X
  • 2005: Ärgert dich dein rechtes Auge: Aus den Bekenntnissen des Thomas Grey, AIG I.Hilbinger Verlagsgesellschaft; Auflage: 1 (23. Februar 2005), ISBN 3927110191
  • 2007 Poeten und Schaumschläger – Von Jean Paul bis Enzensberger. 24 Aufsätze zur Literatur und Literaturkritik. Rombach, Freiburg im Breisgau 2007, ISBN 978-3-7930-9504-0
  • 2008 Kriminalgeschichte des Christentums, Bd. 9, Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der Aufklärung, Reinbek: Rowohlt, ISBN 3-498-01327-0

Literatur

  • Arno-Schmidt-Preis 1988 für Karlheinz Deschner. - Bargfeld: Arno-Schmidt-Stiftung 1988. - ISBN 3-923460-03-1 (mit Texten von Jan Philipp Reemtsma, Karlheinz Deschner und Arno Schmidt).
  • Gieselbusch, Hermann (Hg.): Über Karlheinz Deschner und seine große Kriminalgeschichte des Christentums: zum Erscheinen von Bd. 8 und zum 80. Geburtstag des Autors am 23. Mai 2004. - Reinbek: Rowohlt 2004
  • Seeliger, Hans (Hg.): Kriminalisierung des Christentums? Freiburg i.Br.: Herder 1994. - ISBN 3-451-23222-7
  • Karlheinz Deschner. Sonderheft 9 der Zeitschrift Aufklärung und Kritik der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg, Nürnberg 2004. - ISSN 0945-6627 (Beiträge von Hans Albert, Karlheinz Deschner, Horst Herrmann, Joachim Kahl, Ludger Lütkehaus, Hermann Josef Schmidt und andere) Online-Version (PDF)
  • Gieselbusch, Hermann / Schmidt-Salomon, Michael (Hg.): Aufklärung ist Ärgernis. Karlheinz Deschner - Leben, Werk und Wirkung. Aschaffenburg: Alibri-Verlag 2006. - ISBN 3-86569-003-3 (erweiterte Fassung des Sonderhefts 9 von Aufklärung und Kritik)
  • Schmidt, Hermann Josef: Laudatio auf Karlheinz Deschner anläßlich seines 80. Geburtstags am 23. Mai 2004. Online-Version (PDF)
  • Die haßerfüllten Augen des Herrn Deschner, ein fiktives Streitgespräch von Kirchenvertretern und -kritikern. Video, herausgegeben vom Humanistischen Verband Deutschlands

Weblinks


{{#if: 52434831 |


Der Text auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Karlheinz_Deschner aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.
| 

Die Vorlage wird inkorrekt verwendet. Bitte Vorlage:Wikipedia-Kopie-V lesen und korrigieren.
}}