Humanistischer Pressedienst

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Der humanistische pressedienst (hpd) sieht sich als Sprachrohr der Konfessionslosen in Deutschland. Er versucht, freigeistig-humanistische Positionen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.

In Deutschland gibt es zur Zeit rund 20 Organisationen, Verbände und Gemeinschaften, die sich dem freigeistig-humanistischen Bereich zuordnen. In den Prinzipien „selbstbestimmtes Leben", „ohne Gott", und „mit Respekt vor anderen" u.a.m. finden sie Gemeinsamkeiten, die sie von religiös orientierten Organisationen und Verbänden eindeutig unterscheiden. Dieses säkulare Spektrum reicht von atheistischen Gruppen, Freidenkern, Humanisten als Weltanschauung bis hin zu Unitariern und Freireligiösen Gemeinschaften.

Mit einer gemeinsamen großen „Schnittmenge" von Überzeugungen - ohne die eine Zusammenarbeit nicht möglich wäre - vertreten die Verbände in einzelnen Fragen unterschiedlichste Auffassungen. Um eine seriöse, von direkten Verbandsinteressen unabhängige Berichterstattung zu ermöglichen, verfügt der hpd über eine eigenständig arbeitende, nur den eigenen Prinzipien verpflichtete Redaktion. Der hpd soll nach außen dazu beitragen, dass aufklärerische, humanistische, freigeistige Positionen in Medien und Politik größere Beachtung finden. Nach innen, d.h. in Bezug auf die verschiedenen Verbände der säkularen Szene, soll der hpd eine integrierende Wirkung haben (gemeinsamer Veranstaltungskalender, Pressemeldungen, die auf Verlautbarungen der einzelnen Verbände zurückgreifen etc.).

Der hpd ist kein Pressedienst wie etwa der dpa, sondern ein "Pressedienst Plus". Er berichtet also nicht nur über aktuelle Ereignisse von regionaler bis zur internationalen Ebene, sondern kommentiert auch andere Meldungen aus humanistischer Perspektive und bietet Artikel mit Hintergrundinformationen, Rezensionen zu Filmen und Büchern, sowie Glossen und Karikaturen zu aktuellen Themen an. Außerdem verweist er unter "Externe Presse" auf Artikel und Meldungen anderer Medien. Erwähnenswert sind auch die "Gedenktage", wo täglich an ein wichtiges Ereignis oder eine bedeutende Persönlichkeit aus dem Bereich Aufklärung und Humanismus erinnert wird. Unter "Profile" ehrt man wichtige Humanisten unserer Zeit und ein weiterer Bereich bietet Kontakt zu Experten eines Fachgebietes an, überwiegend aus dem Kreise der Redaktion.

Die Redaktion besteht weitgehend aus Mitgliedern der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) oder anderen säkularen Organisationen wie dem IBKA, oder den Brights. Für jeden Humanisten besteht die Möglichkeit, sich als Freier Mitarbeiter zu engagieren. Chefredakteur ist Dr. Carsten Frerk, ein Politologe und Publizist.

Der humanistische pressedienst ist ein Projekt der Humanistischen Arbeitsgemeinschaft (HUMAG GbR). Gesellschafter der HUMAG sind die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) und der Humanistische Verband Deutschlands (HVD).