Der atheistische Professor: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.snopes.com/religion/einstein.asp snopes.com:] Wiedergabe mehrerer Urban Legends
 
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* [http://www.rationalresponders.com/debunking_an_urban_legend_evil_is_a_lack_of_something Rational Response Squad:] Dialogverlauf, wenn statt des "atheistischen Professors" ein echter Wissenschaftler spricht
 
* [http://www.rationalresponders.com/debunking_an_urban_legend_evil_is_a_lack_of_something Rational Response Squad:] Dialogverlauf, wenn statt des "atheistischen Professors" ein echter Wissenschaftler spricht
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[[Kategorie:Argumentationshilfe]]

Version vom 12. Februar 2008, 21:26 Uhr

Der atheistische Professor ist ein Typus, der in verschiedenen theistischen Urban Legends auftaucht. Er stellt den anfänglich überlegenen Bösewicht dar, welcher im weiteren Verlauf von dem christlichen Helden besiegt wird.

Er ist stets männlich, überzeugter Atheist, Träger eines höheren akademischen Ranges und von überheblicher Selbstsicherheit; je nach Geschichte ist sein Auftreten entweder arrogant-demütigend oder naiv-freundlich. Der Held ist meist männlich, Christ und sowohl in Rang als auch in Alter unterlegen. Mit der Pointe wird üblicherweise noch seine von vornherein vorhandene, aber anfangs nicht deutliche intellektuelle, charakterliche oder moralische Überlegenheit enthüllt oder betont. In einigen Versionen ist fälschlicherweise Albert Einstein der christliche Held, um als Beweis dafür zu dienen, dass ultimative Intelligenz und konsequente Wissenschaft wieder zu Gott führen müssten.

Die Erzählungen beginnen mit einer unerhörten Blasphemie des Professors, dem die Schüler/Studenten nichts entgegenzusetzen vermögen. Seine Überlegenheit ist klar ersichtlich, er wirkt übermächtig und unbezwingbar. Schließlich, als es ganz so scheint, als würde er den Sieg davontragen, schreitet der vermeintlich chancenlose christliche Protagonist ein. Er führt den Professor auf gelassene, simple Weise vor; auf diese Weise werden sowohl die inhaltliche als auch die charakterliche Stärke des Protagonisten illustriert. Der Professor vermag mit der unerwarteten Situation nicht umzugehen und reagiert entweder mit Erstaunen oder mit hilfloser Wut. Zum Schluss hat sich in jedem Falle das Mächteverhältnis umgekehrt, der Professor ist nun der Gedemütigte und der Christ der Überlegene.


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