Benutzer:Alae ex igni/Schreibtisch/The God Delusion: Unterschied zwischen den Versionen

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Dawkins beschreibt die "quasi-mystische Reaktion auf die Natur" vieler [[Naturwissenschaft]]ler und [[Rationalist]]en und bezeichnet sie als einsteinsche Religiösität. Es handle sich dabei eine mit religiösen Begriffen umschriebene Ehrfurcht vor der Natur, die jedoch keinerlei Verbindung zu übernatürlicher Religiösität habe. Als Bespiele für diese Art der Religiösität führt Dawkins neben [[Albert Einstein]] u.a. auch [[Charles Darwin]], [[Carl Sagan]] und [[Stephen Hawking]] auf.
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Dawkins fährt mit einer Abgrenzung von Begriffen fort:
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*[[Theismus]] ist laut Dawkins' Begriffsdefinition der Glaube an einen [[Gott]], der nicht nur das Universum erschaffen hat, sondern auch die Sünden der Menschen bestraft und ihre guten Taten belohnt.
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*[[Deismus]] ist der Glaube an einen Schöpfergott, der nicht mit dem Universum interagiert und keinerlei Interesse an den Taten der Menschen zeigt.
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*[[Pantheismus]] ist mit Dawkins' eigenen Worten ''attraktiver gemachter Atheismus'' ("sexed-up atheism"). Pantheisten glauben nicht an einen persönlichen Schöpfer, sondern verwenden ''Gott'' als "nicht übernatürliches Synonym für die Natur, oder für das Universum, oder für die Gesetzmäßigkeit, der es unterworfen ist".
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Dawkins stellt klar, dass einsteinsche Religiösität als Form von Pantheismus zu verstehen ist und dass die meisten religiös klingenden Naturwissenschaftler nicht als Theisten gelten können, ein Thema, das er im dritten Kapitel ausführlicher behandelt. Dawkins bevorzugt es, sich als nichtreligiös zu bezeichnen, obwohl er zugibt, selbst im einsteinschen Sinne religiös zu sein. Er begründet dies mit der häufigen Verwechslung von einsteinscher und übernatürlicher Religiösität, die er im Falle absichtlicher Verwechslung sogar als "intellektuellen Hochverrat" betrachtet.
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Version vom 27. Februar 2007, 14:35 Uhr

The God Delusion ist ein 2006 erschienes Buch von Richard Dawkins. Es behandelt die Ursprünge und Auswirkungen von Religion und kann als Ergänzung zu Dawkins' TV-Dokumentation The Root of All Evil? angesehen werden. Das Buch ist Douglas Adams gewidmet.

Inhaltsverzeichnis

A deeply reiligious non-believer

Deserved respect

Dawkins beschreibt die "quasi-mystische Reaktion auf die Natur" vieler Naturwissenschaftler und Rationalisten und bezeichnet sie als einsteinsche Religiösität. Es handle sich dabei eine mit religiösen Begriffen umschriebene Ehrfurcht vor der Natur, die jedoch keinerlei Verbindung zu übernatürlicher Religiösität habe. Als Bespiele für diese Art der Religiösität führt Dawkins neben Albert Einstein u.a. auch Charles Darwin, Carl Sagan und Stephen Hawking auf.

Dawkins fährt mit einer Abgrenzung von Begriffen fort:

  • Theismus ist laut Dawkins' Begriffsdefinition der Glaube an einen Gott, der nicht nur das Universum erschaffen hat, sondern auch die Sünden der Menschen bestraft und ihre guten Taten belohnt.
  • Deismus ist der Glaube an einen Schöpfergott, der nicht mit dem Universum interagiert und keinerlei Interesse an den Taten der Menschen zeigt.
  • Pantheismus ist mit Dawkins' eigenen Worten attraktiver gemachter Atheismus ("sexed-up atheism"). Pantheisten glauben nicht an einen persönlichen Schöpfer, sondern verwenden Gott als "nicht übernatürliches Synonym für die Natur, oder für das Universum, oder für die Gesetzmäßigkeit, der es unterworfen ist".

Dawkins stellt klar, dass einsteinsche Religiösität als Form von Pantheismus zu verstehen ist und dass die meisten religiös klingenden Naturwissenschaftler nicht als Theisten gelten können, ein Thema, das er im dritten Kapitel ausführlicher behandelt. Dawkins bevorzugt es, sich als nichtreligiös zu bezeichnen, obwohl er zugibt, selbst im einsteinschen Sinne religiös zu sein. Er begründet dies mit der häufigen Verwechslung von einsteinscher und übernatürlicher Religiösität, die er im Falle absichtlicher Verwechslung sogar als "intellektuellen Hochverrat" betrachtet.

Undeserved respect

The God Hypothesis

Polytheism

Monotheism

Secularism, the Founding Fathers and the religion of America

The poverty of agnosticism

NOMA

The Great Prayer Experiment

The Neville Chamberlain school of evolutionists

Little green men

Arguments for God's existence

Thomas Aquinas' 'proofs'

The ontological argument and other a priori arguments

The argument from beauty

The argument from personal 'experience'

The argument from scripture

The argument from admired religious scientists

Pascal's Wager

Bayesian arguments

Why there almost certainly is no God

The Ultimate Boeing 747

Natural selection as a consciousness-raiser

Irreducible complexity

The worship of gaps

The anthropic principle: planetary version

The anthropic principle: cosmological version

An interlude at Cambridge

The roots of religion

The Darwinian imperative

Direct advantages of religion

Group selection

Religion as a by-product of something else

Psychologically primed for religion

Tread softly, because you tread on my memes

Cargo cults

The roots of morality: why are we good?

Does our moral sense have a Darwinian origin?

A case study in the roots of morality

If there is no God, why be good?

The 'Good' Book and the changing moral 'Zeitgeist'

The Old Testament

Is the New Testament any better?

Love thy neighbour

The moral 'Zeitgeist'

What about Hitler and Stalin? Weren't they atheists?

What's wrong with religion? Why be so hostile?

Fundamentalism and the subversion of science

The dark side of absolutism

Faith and homosexuality

Faith and the sanctity of human life

The Great Beethoven Fallacy

How 'moderation' in faith fosters fanaticism

Childhood, abuse and the escape from religion

Physical and mental abuse

In defence of children

An educational scandal

Consciousness-raising again

Religious education as a part of literary culture

A much needed gap?

Binker

Consolation

Inspiration

The mother of all burkas

Siehe auch

Weblinks