Argumentationshilfe: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 27. Juni 2006, 16:32 Uhr

Als Atheist wird man gelegentlich mit Vorurteilen verschiedenster Art überhäuft, oder aber - sofern man sich auf eine theistische Diskussion einläßt - mit verschiedenen Ideen konfrontiert, wieso der Atheismus eine ungeeignete Wahl ist.

Hier sollen in kurzer Übersicht jeweils eine Äußerung sowie die passende kurze Gegenargumentation aufgelistet werden.

Jeder Mensch muss an etwas glauben

Ja, und ich glaube, ich trinke jetzt noch ein Bier.

Aber im Ernst: Es gibt zwei Arten von Glauben. Wenn man unter Glauben das Bilden und Verwerfen von Hypothesen ansieht, dann muss jeder Mensch glauben. Wenn man den metaphysischen Glauben (z. B. an Gott) meint, dann kann man vollkommen ohne Glauben auskommen. "Glauben" und "Wissen" ist viel unterschiedlicher, als viele glauben - Merkmal des Glaubens ist eine Abwehr von Kritik, Wissen lässt Kritik zu, und zwar besonders da, wo wichtige Dinge auf dem Spiel stehen, Wissen setzt sich immer dem Risiko des Scheiterns aus. Glauben ist Feigheit vor der Kritik. Es ist Kritiklosigkeit, welches den Glauben blind macht.

Ungläubige haben keine Moral

.. da nur Gott verbindliche Standards festlegt. Allerdings einigen sich nahezu alle Kulturen auf etwa dieselben Regeln (nicht steheln, nicht morden, einhalten von Verträgen, nicht Lügen etc.). Desweiteren legen verschiedene Statistiken nahe, daß Gläubige durch ihre Gebote nicht weniger kriminell sind als andere.

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