Allwissenheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Allwissenheit beschreibt einen abstrakten Zustand der unbegrenzten Erkenntnis über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse. Allwissenheit geht immer mit Allmacht einher, deren Bestandteil die Allwissenheit ist und diese auch voraussetzt. Die Allwissenheit ist keinem wissenschaftlichen Gesetz oder Prinzip unterworfen und fällt somit unter die Rubrik der [[Übernatürlichkeit]]. Allwissenheit wird im religiösen Zusammenhang, zusammen mit anderen übernatürlichen Eigenschaften, den monotheistischen Göttern unterstellt. Diese stehen aber oftmals im logischen Widerspruch (logisches Paradoxon).  
 
Die Allwissenheit beschreibt einen abstrakten Zustand der unbegrenzten Erkenntnis über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse. Allwissenheit geht immer mit Allmacht einher, deren Bestandteil die Allwissenheit ist und diese auch voraussetzt. Die Allwissenheit ist keinem wissenschaftlichen Gesetz oder Prinzip unterworfen und fällt somit unter die Rubrik der [[Übernatürlichkeit]]. Allwissenheit wird im religiösen Zusammenhang, zusammen mit anderen übernatürlichen Eigenschaften, den monotheistischen Göttern unterstellt. Diese stehen aber oftmals im logischen Widerspruch (logisches Paradoxon).  
  
Siehe auch: [[Theodizee-Problem]]
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Siehe auch: [[Theodizeeproblem]]

Version vom 5. Oktober 2006, 09:30 Uhr

Definition

Die Allwissenheit beschreibt einen abstrakten Zustand der unbegrenzten Erkenntnis über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse. Allwissenheit geht immer mit Allmacht einher, deren Bestandteil die Allwissenheit ist und diese auch voraussetzt. Die Allwissenheit ist keinem wissenschaftlichen Gesetz oder Prinzip unterworfen und fällt somit unter die Rubrik der Übernatürlichkeit. Allwissenheit wird im religiösen Zusammenhang, zusammen mit anderen übernatürlichen Eigenschaften, den monotheistischen Göttern unterstellt. Diese stehen aber oftmals im logischen Widerspruch (logisches Paradoxon).

Siehe auch: Theodizeeproblem